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	<title>Digital Conversation &#124; Social Media Kommunikation &#187; Marketing</title>
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		<title>Wie Jungunternehmer im Internet zur Marke werden</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 16:16:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mario Grobholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Eigenmarketing]]></category>
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		<description><![CDATA[Längst ist es kein Geheimnis mehr, dass im Internet diejenigen Unternehmen erfolgreicher sind die das Medium als Vertriebskanal verstehen. Ähnlichen Prinzipien folgt auch der Aufbau der eigenen Personenmarke – dem Personal Branding. Weshalb Personal Branding gerade für junge Unternehmer von Bedeutung ist, lesen Sie hier.
Als Experte ist man nur so gut, wie sein Ruf im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Längst ist es kein Geheimnis mehr, dass im Internet diejenigen Unternehmen erfolgreicher sind die das Medium als Vertriebskanal verstehen. Ähnlichen Prinzipien folgt auch der Aufbau der eigenen Personenmarke – dem Personal Branding. Weshalb Personal Branding gerade für junge Unternehmer von Bedeutung ist, lesen Sie hier.</strong></p>
<p>Als Experte ist man nur so gut, wie sein Ruf im Netz. Wer zu seinen Themen bei Google und Co. nicht präsent ist, der existiert quasi nicht &#8211; das bestätigt Blogger und Buchautor <a title="buzzmashine" href="http://www.buzzmachine.com/" target="_blank">Jeff Jarvis</a>. Eine professionelle Darstellung im Netz ist deshalb nur wertvoll, wenn sie mit den Expertengebieten zusammen in den Suchtreffern gefunden wird. Damit erhält eine Person die notwendige Aufmerksamkeit, um sich durch ihr Know-how in ihrem wachsenden Netzwerk zu profilieren. Die digitale Identität wird zum <a href="http://blog.myonid.de/2009/07/karrierefaktor-online-identitat-wer-bin-ich-und-wenn-ja-wie-gut/">Karrierefaktor von Selbständigen, Experten und Berufseinsteigern</a>, aber eben auch für junge Unternehmensgründer.</p>
<p><strong>Du bist die Marke &#8211; wie wirkt meine Marke im Internet?</strong></p>
<p>Klingt paradox, ist aber so: Am Anfang eines Start-ups brauchen die Macher besseres Marketing als das Unternehmen. Der Erfolg einer Geschäftsidee hängt zuerst von den Köpfen ab, die hinter der Idee stecken. Wer eine angestrebte Finanzierung, einen neuen Mitarbeiter, Geschäftspartner oder Auftrag gewinnen will, braucht eine Art persönliches Markenimage. Die wenigsten Gründer von Start-ups allerdings sind wirklich dort bekannt, wo es darauf ankommt: im Web. Erst fällt ein Name, es wird kurz gegoogelt und dann schon  entscheidet es sich: Ist es spannend, was ich finde, oder finde ich &#8211; gar nichts? Dann ist das Interesse verebbt, bevor es überhaupt richtig losgeht.</p>
<p>Niemand wird über Nacht zur Bekanntheit. Auch Michael Jackson und Steve Jobs haben sich ihre Prominenz hart erarbeitet. Für die digitale Welt gelten die gleichen Regeln wie offline: junge Unternehmer müssen sich ihre Präsenz im Netz und damit die Sichtbarkeit zu ihren Experten-Gebieten aufbauen. Nur so machen sie sich einen Namen und <a href="http://blog.myonid.de/2009/07/die-person-als-marke-ruckt-in-den-mittelpunkt/">rücken ihre Marke in den Mittelpunkt</a>. Dabei reicht ein Profil auf einem der gängigen Berufsnetzwerke allein nicht, um aus dem Gros der Masse herauszustechen. Investoren, Business Angels und potentielle Partner suchen spannende Persönlichkeiten, die ihre Geschichte erzählen. Dazu bietet die digitale Welt die ideale Bühne.</p>
<p>Junge Entrepreneure wirken professioneller, je klarer sie ihre Kompetenzen, Erfahrungen und das persönliche Netzwerk aufbereiten. Die Zeit und das Fachwissen, dafür eine eigene komplexe Website aufzusetzen, haben aber die wenigsten. Business-Netzwerke, auf der man sich mit einem Standardprofil darstellt, gibt es viele. Doch damit stellen sich Gründer selten in ein besseres Licht als ihre Konkurrenz.</p>
<p>Ein sehr gutes  Beispiel für gelungenes Personal Branding bietet der erfolgreiche Blogger, Berater und Entrepreneur <a href="http://andreas-dittes.de/">Andreas Dittes</a> . Sein Dienst <a href="http://telewebber.de/">telewebber.de</a> ist eine Echtzeit-Fernseh-Community und vereint die Vorzüge von TV und Internet, womit klassisches Fernsehen interaktiv wird. Wer sich beim Fernsehen mit seinen Freunden über das Gesehene unterhalten will &#8211; hier kann er es. Zu Beginn seiner Karriere hatte Andreas nur ein Problem: <em>&#8220;Wenn ich nach meinem Namen gesucht habe, so bekam ich nie die Ergebnisse angezeigt, die aus meiner Sicht meine Person und mein Know-how präsentieren.&#8221; </em></p>
<p>Dittes möchte sich selbst als Visionär für das Thema &#8220;TV 2.0&#8243; positionieren und telewebber.de damit zu mehr öffentlicher Aufmerksamkeit zu verhelfen. Die Expertise auf einem bestimmten Gebiet ist der Grundstein für gelungenes Eigenmarketing, gerade als Gründer oder Selbständiger, das weiß natürlich auch er. Um diese zu präsentieren, dazu bietet <a href="http://www.myonid.de">myON-ID</a>, das Portal für Personal Branding, eine ausgezeichnete Möglichkeit. Hier stellt der junge Unternehmer mit geringem Aufwand sein Wissen dar, verlinkt auf seine aktuellen Aktivitäten und präsentiert News zu seinem Online-Service unter eigener Domain:  <a href="http://andreas-dittes.de/">http://andreas-dittes.de</a></p>
<p><strong>Das perfekte Rezept, seinen Personal Brand zu erstellen, gibt es leider nicht.</strong></p>
<p><strong> </strong>Seine Online-Marke zu schaffen, kann ein durchaus zäher Prozess sein, der Zeit, Kreativität und einige technische Finessen abverlangt. Aber damit genau das einfacher wird und im Grunde jeder seine Online-Marke erstellen und pflegen kann, haben wir myON-ID entwickelt.</p>
<p>Ein paar grundlegende Punkte sollten Sie sich aber überlegt haben:</p>
<ol>
<li>Machen Sie sich klar, wofür Sie stehen wollen: Was ist Ihre Botschaft? Was ist Ihre Expertise?</li>
<li>Entwickeln Sie einen Markennamen (bspw. Ihr Vor- und Nachname) und idealerweise auch ein persönliches Design (<a title="CI" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Corporate_Identity" target="_blank">Corporate Identity</a>).</li>
<li>Verwenden Sie Ihre Marke konsequent und durchgängig im Netz &#8211; in Ihren Profilen, in Social Networks, in Ihrem Blog oder auch in Ihrem Videochannel.</li>
<li>Sorgen Sie dafür, dass Sie leicht erreichbar sind.</li>
<li>Erstellen Sie eigene Inhalte. Schreiben Sie einen Blog, kommentieren Sie, twittern Sie und erstellen Sie bei seriösen Diensten ein aussagekräftiges Profil aus dem Ihre Positionierung, Ihre Stärken und das wofür Sie stehen klar wird.</li>
<li>Nutzen Sie die verschiedensten Möglichkeiten, Marketing in eigener Sache zu betreiben. Bringen Sie sich ins Gespräch, wenn es um Ihre Themen geht. Teilen Sie mit anderen Ihr Wissen. Gehen Sie auf Konferenzen und halten Sie Vorträge, wenn Sie sich dazu bereit fühlen.</li>
<li>Prüfen Sie Ihre Auffindbarkeit bei Google regelmäßig und optimieren Sie dort Ihr Ranking.</li>
</ol>
<p>Bei vielen dieser Schritte hilft Ihnen <a href="http://www.myonid.de">myON-ID</a>, denn genau dafür haben wir es entwickelt! So sparen Sie Zeit und brauchen kaum Vorwissen, um sich am Ende professionell im Internet von Ihrer besten Seite zu zeigen! Sollten Sie gerade ein junges Unternehmen gegründet haben, welches nicht älter als zwei Jahre ist, können Sie auch an der <a href="http://blog.myonid.de/2009/07/aktion-fur-deutsche-firmengrunder">Gründeraktion von myON-ID</a> teilnehmen und sich einen kostenlosen Premium Account mit eigener Domain und sichern.</p>
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		<title>Social Media &amp; deutsche Unternehmen &#8211; so wenig wie möglich so viel wie nötig</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Jun 2009 20:51:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David Nelles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marktentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Dialog]]></category>
		<category><![CDATA[Kontrollverlust]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>
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		<description><![CDATA[Was bedeutet eigentlich der Einsatz von Social Media für Unternehmen? Wie verändert sich durch die nutzergenerierten Medien ihr Marketing oder ihre Unternehmenskommunikation? Eigentlich sollte die Berücksichtigung von Social Media in der Kommunikation ein kampagnenübergreifendes Bekenntnis des jeweiligen Unternehmens für einen direkten Dialog mit den Stakeholdern sein. Doch die Wirklichkeit sieht oft noch ganz anders aus. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was bedeutet eigentlich der Einsatz von Social Media für Unternehmen? Wie verändert sich durch die nutzergenerierten Medien ihr Marketing oder ihre Unternehmenskommunikation? Eigentlich sollte die Berücksichtigung von Social Media in der Kommunikation ein kampagnenübergreifendes Bekenntnis des jeweiligen Unternehmens für einen direkten Dialog mit den Stakeholdern sein. Doch die Wirklichkeit sieht oft noch ganz anders aus. Bei all der Euphorie rund um das Thema Social Media und den damit verbunden direkten Dialog mit der jeweiligen Zielgruppe meint man manchmal, dass viele Social Media Professionals die Rechnung ohne den Wirt machen. Schließlich entscheiden die Unternehmen, wie viel sie bereit sind, in den echten Kundendialog zu investieren. Dabei entscheiden sich Unternehmen immer noch nach dem Prinzip so wenig Dialog wie möglich und so viel Dialog wie nötig. Woran liegt das:</p>
<p><strong>Angst vor Kontrollverlust</strong></p>
<p>Einer der größten Vorbehalte im Bezug auf Social Media ist sicherlich die Angst davor, die Kontrolle über die eigene Kommunikation zu verlieren. Vor diesem Hintergrund möchte ich mal die Frage aufwerfen, ob Unternehmen jemals die Kontrolle über ihre Markenbotschaften hatten? Aber wie auch immer, in dem öffentlich sichtbaren Kontrollverlust in Social Media verbergen sich mehr Chancen als Gefahren. Denn nur durch den Verlust eines Teils der Kontrolle schaffen es Marken, eine wirkliche Beziehung zu den Stakeholdern aufzubauen. Dieser Kontrollverlust kann dadurch zu einer nachhaltigen Verbesserung der Reputation und des Kundenvertrauens führen. Daher sollten Verantwortliche in den Unternehmen den Kontrollverlust in Social Media als eine echte Chance sehen, um den über die Zeit  eingeschlafenen direkten Kontakt wiederzubeleben. </p>
<p><strong>Unternehmenstrukturen</strong></p>
<p>Social Media schön und gut, aber wie integriere ich Social Media in meine Betriebsabläufe? Fragen sich sicherlich so einige Unternehmen, wenn es um die  Integration von Social Media Kommunikation in die internen und externen Prozesse eines Unternehmens geht. Allein die Frage, wer spricht mit den Stakeholdern in diesem Umfeld? Welcher Mitarbeiter reflektiert auf Anfragen oder Kommentare? Die klassische Organisation der unternehmerischen Sprachrohre passen so gar nicht mit den Ansprüchen von Social Media zusammen. So kann im schlechtesten Fall ein User Kommentar auf der jeweils genutzten Oberfläche eine ganze interne und schwerfällige Maschinerie in Gang setzen. Social Media sollte aber authentisch und schnell sein. User wollen von ihrer Marke keine glatt geschliffenen PR Botschaften. Unternehmen sollten, wenn sie sich in diesem Medium tummeln, auch die Strukturen schaffen, welche einen echten Dialog ermöglichen.</p>
<p><strong>Offene Kritik</strong></p>
<p>Kritik von Kunden ist so sicher wie die kommende Jahershauptversammlung bei einer Aktiengesellschaft. Wer sich als Marke für Social Media Kommunikation entscheidet, muss sich mit Kritik von unzufriedenen Kunden auseinandersetzen wollen. Im Umkehrschluss zu denken, dass man sich durch Social Media Enthaltsamkeit der Kritik entziehen könnte, wäre sehr blauäugig. Eines ist sicher, ob sich nun eine Marke für oder gegen eine Präsenz in Social Media entscheidet, Kritik an der Marke oder dem Unternehmen wird in jedem Fall auf Twitter &#038; Co geübt. Kritiker alleine zu lassen, löst das Problem nicht. Besser ist es, den Kritikern bzw. unzufriedenen Kunden eine Plattform zu geben, in der sie gehört werden. Damit ist der erste Baustein für eine bessere Reputation gelegt. Ein Dialog mit kritischen Usern hat durchaus positive Effekte. So können durch einen offenen Dialog aus den unzufriedenen Kunden zum Beispiel zufriedene Kunden gemacht werden, das Brand Image kann verbessert und eine verbraucherorientierte Produktinnovation etabliert werden.</p>
<p><strong>Unzureichende Beratung</strong></p>
<p>Es steht völlig außer Frage – Social Media ist eine neue Disziplin im Bereich der professionellen Kommunikation. Da ist es völlig nachvollziehbar, dass die meisten Unternehmen sich noch keinen Christopher Barger, Scott Monty oder Uwe Knaus leisten können. Es liegt also nahe, dass man sich externe Berater mit an Bord holt. Doch oft geht die Beratung in die falsche Richtung. Immer wieder wird von Twitter und Blog Marketing gesprochen und davon, wie dringend für ein Unternehmen zum Beispiel ein corporate blog aufgebaut werden muss. Dabei geht es gar nicht um die Tools, sondern um die Zielgruppe, die Unternehmen erreichen wollen. Kommunikation in Social Media definiert sich nicht über die Tools, sondern über die alte neue Art mit seinen Kunden zu kommunizieren. Es geht eben nicht nur darum die Anwendung von Tools zu vermitteln, sondern Unternehmen zu beraten, wie ich die jeweilige Zielgruppe erreichen und wie mit ihr kommunizieren sollte. Schließlich muss eine Kommunikationsstrategie und keine Toolstrategie sein. Oder um es mit den Worten von <a href="http://przweinull.de/eintrag.php?id=158">Wolfgang Lünenbürger</a> zu sagen:</p>
<p><em>Es ist mir auf deutsch gesagt egal, welches Instrument ich einsetze, wenn es dem Ziel dient und hilfreich ist und die Menschen, mit denen ich ins Gespräch kommen will, dort aktiv sind (denn um Gespräche geht es in meiner Arbeit meistens)&#8230;<br />
</em><br />
Es geht eben nicht um die Tools, sondern um das Ziel, welches ich in der Kommunikation verfolge.</p>
<p>Die Angst vor Kontrollverlust und das Problem offen mit Kritik umzugehen, die noch nicht passende interne Struktur in Unternehmen und eine viel zu Tool verliebte Beratung sind Gründe, weshalb Unternehmen in Deutschland immer noch Zurückhaltung im Bereich Social Media üben. Besonders die nicht passende Struktur in den Unternehmen wird sicherlich noch länger ein Hemmschuh bleiben. Althergebrachte Strukturen können sich, auch wenn wir uns das wohl wünschen, nicht über Nacht ändern. Daher sollte man mit kleinen Schritten und Versuchen zufrieden sein. Denn eins ist klar: Social Media muss in die unternehmerische Realität passen und eine Änderung der unternehmerischen Realität braucht Zeit.</p>
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