Social Media & B2B – 5 Gründe die dafür sprechen.
Was haben Kugellager mit Social Media zu tun? Auf den ersten Blick würde man denken: nicht viel.
Matt, I know what you’re saying, but this doesn’t work for every company. People don’t care about some of these products…We make ball bearings.
Musste sich Matt Dickmann nach seinem Vortrag bei einem Kunden sagen lassen. Matt nahm diese desillusionierte Äußerung zum Anlass, dieses Statement mal der Realitätsprüfung zu unterziehen. Spricht wirklich niemand in Social Media über Kugellager? Erwartungsgemäß hatte dann Matt aber doch einiges zu diesem Thema auf Youtube etc. gefunden.
Diese Geschichte zeigt ein weiteres Mal, dass im Vergleich zu den branded communities und zwitschernden Marken aus dem Bereich B2C das Thema B2B und Social Media noch ein Mauerblümchen-Dasein fristet. Dabei setzt das veränderte Mediennutzungsverhalten eben nicht nur das B2C Unternehmen vor neue Herausforderung, sondern im gleichen Maße auch die Business to Business Industrie. Ob es eben nun der Hersteller von Kugellagern oder von Lüftungstechnik ist – Social Media bietet riesen Chancen auch für den Bereich B2B.
Suchmaschinen werden noch relevanter: Suchmaschinen sind das Gravitationszentrum im Internet. Dabei werden Suchmaschinen nicht nur von Privatpersonen für die Suche nach dem nächsten Urlaubsziel oder einer neuen Digicam genutzt. Fakt ist – auch Einkäufer von Unternehmen nutzen Google & Co. um an Informationen relevanter Dienstleistungen und Produkten zu gelangen. Aus eigener Erfahrung weiß man, dass bei der Internetrecherche die Ergebnisse von Social Plattformen erheblich zugenommen haben. Daher empfiehlt es sich auch als Unternehmen aus dem Bereich B2B weiter zu denken als den eigenen statischen Corporate Webauftritt. So kann Schaffung von relevantem Content auf dem eigenen Corporate Weblog einen ordentlichen Boost bei der Google Visibility geben.
Social Media liefert Insights. Gerade im Bereich B2B ist die Kundenpflege bzw. das Wissen um den Kunden und seine Umgebung unerlässlich. Mit was für Problemen müssen sich die Industrien in meiner Zielgruppe beschäftigen, welche Bewegungen gibt es auf dem Markt. Social Media liefert hier Insights, welche durch die klassischen Medien auf diese Art und Weise nicht abgebildet werden können. ZUmindest keine Insights, die so einfach zu erheben sind
Auch B2B Kunden sind in Social Media. Sicherlich gibt es Unternehmen, deren Kundenschaft noch nicht online ist, aber diese werden sich in nächster Zukunft sicherlich auch im Internet wiederfinden. Das Argument, meine Kundschaft nutzt diese Tools nicht, scheint besonders vor dem Hintergrund der im Punkt 1 geschilderten Tatsache besonders schwach. Der Fall der Kugellager zeigt, dass, auch wenn es B2B Marketer selten wahrhaben möchten, auch ihre Kundschaft im Bereich Social Media aktiv ist. Vielleich empfiehlt es sich, bevor man als sich als B2B Marketer weiter dem Argument der fehlenden Relevanz hingibt, erst einmal einen Buzzcheck zu machen. Die Ergebnisse werden sicherlich überraschend sein.
Digital Natives rücken nach. Ob es nun Unternehmen gefällt oder nicht, auch im B2B Bereich werden immer stärker Mitarbeiter eingestellt werden, die mit Medien wie StudiVZ, Twitter und Weblogs groß geworden sind. Für diese neue Generation von Mitarbeitern gehören die nutzergenerierten Medien schon zum ganz normalen digitalen Alltag. Diese digitale Selbstverständlichkeit wird sich daher zwangsläufig in den Berufsalltag ausdehnen und die ausgedruckte Email als Fossil aus der Steinzeit aussehen lassen. Allein aus dieser Perspektive heraus wird es für Unternehmen, egal ob sie nun aus dem Bereich B2B oder B2C kommen, vital wichtig das Thema Social Media für sich zu entdecken. Schließlich werden sich Talente auch in Zukunft an Unternehmensphilosophien orientieren und dazu sollte in jedem Fall Social Media gehören.
Positionierung als Innovationsfüher. Kunden kaufen gerne bei Innovationsführern. Kaum ein anderes Medium ist besser dazu geeignet um sich als Markt – bzw. Innovationsführer in der jeweiligen Branche zu positionieren wie Social Media. So kann ein Corporate Weblog für Einkäufer ein optimales Tool sein um sich über Entwicklungen und neue Technologien zu informieren. Dafür muss ein Corporate Weblog aber mehr leisten, als eine weitere Aufbewahrungsmöglichkeit für Pressemitteilungen zu sein. Ein solches Medium muss einen echten Mehrwert bieten, und darf in keinen Fall ausschließlich als selbstreferenzierende Content Schleuder genutzt werden. Im besten Fall kann ein Blog ein Leitmedium für die Entwicklungen im Bereich von Kugellagern werden. Eine solche Entwicklung würde dann den Betreiber diese Blogs zu einem Innovationsführer im Bereich der Kugellager werden lassen.
Es scheint also, als ob Social Media und B2B eine sehr wertvolle Beziehung pflegen können. Und es ist sicherlich nicht so, dass es keine guten Beispiele aus dem Bereich der Social Media Kommunikation im B2B Bereich gibt. So zeigen zum Beispiel Sun Microsystems, Westaflex oder Miller Welds wie Social Media im Bereich B2B funktionieren kann. Social Media sorgt auch im Bereich der Geschäftskunden für einen verbesserten und direkten Dialog mit der Zielgruppe, zur Etablierung des eigenen Unternehmens als Brancheninnovationsführer, für die Suchmaschinensichtbarkeit durch relevanten Content und unterstützt Unternehmen im Kampf um die besten Talente am Arbeitsmarkt.

[...] Mai 2009. Social Media im B2B-Marketing ? 5 Gründe die dafür sprechen. Interessanter Artikel von David Nelles zum Einsatz von Social Media im [...]
[...] Social Media in der B2B-Kommunikation [...]
[...] Digital Conversation fasst fünf Gründe zusammen, warum Social Media auch im B2B relevant sind: [...]
[...] gesamten Bericht könnt ihr hier [...]
Kunden kaufen gerne bei Innovationsführern. Kaum ein anderes Medium ist besser dazu geeignet um sich als Markt – bzw. Innovationsführer in der jeweiligen Branche zu positionieren wie Social Media. So kann ein Corporate Weblog für Einkäufer ein optimales Tool sein um sich über Entwicklungen und neue Technologien zu informieren. Dafür muss ein Corporate Weblog aber mehr leisten, als eine weitere Aufbewahrungsmöglichkeit für Pressemitteilungen zu sein. Ein solches Medium muss einen echten Mehrwert bieten, und darf in keinen Fall ausschließlich als selbstreferenzierende Content Schleuder genutzt werden. Im besten Fall kann ein Blog ein Leitmedium für die Entwicklungen im Bereich von Kugellagern werden. Eine solche Entwicklung würde dann den Betreiber diese Blogs zu einem Innovationsführer im Bereich der Kugellager werden lassen..La Martina