Twittern ist für die Bohne!!

By Markus Spiller

Das denkt sich zumindest Starbucks, die jetzt grossangelegt Ihre neuen Kampagnenmotive mit einer Twitter-Kampagne in den Mindset der geneigten Tweeties verhelfen will. BBDO NA ist der Urheber der Idee und die Frage muss erlaubt sein: Was wird es bringen? Oder besser: Welche Strategie steckt dahinter?

Ich behaupte mal: noch keine. Aber sie sind auf dem besten Weg dahin!

Denn dass alteingesessene Fans der Marke schon mal Posting-Wettbewerbe der Art ‘Ich war erster!’ von Fotos der Weihnachtsdekoration Ihres Lieblingsshops veranstalten will sich Starbucks nun mit den neuen Kampagnenmotiven zu nutze machen. Grundsätzlich interessant. So kann Marke zumindest prüfen:

  • Funktioniert der Mechanismus auch, wenn ich ihn aktiv antriggere?
  • Wie aktiv ist meine Zielgruppe tatsächlich in diesem Kanal?
  • Hat dies massgebliche Einflüsse auf meinen Share-Of-Voice gegenüber der Konkurrenz?
  • Was bedeutet es für die Markenwahrnehmung allgemein?

Gut gemacht & ausgewertet darf man hierbei sicherlich nicht noch auf einen direkten ROI oder eine Conversion zielen, aber zumindest kann man eine solide Basis ermitteln um demnächst seinem Marketing-Mix einen hilfreichen Kanal mehr zuzufügen. Und dann können wir über mehr reden. Vielleicht über die CPT (Conversion per Tweet) Rate?

Just my 2 cents.

Markus

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2 Responses to “Twittern ist für die Bohne!!”

  1. Ja diese Darstellung über die Sinnhaftigkeit der Aktion ist berechtigt.

    Aber vielleicht ist auch das Denken eines angenommenen Ergebnisses falsch. Wir müssen uns von diesem Denken trennen bestimmen zu können, wie der Konsument auf solche Dinge reagiert.

    Machen – Machen – Machen.
    Es einfach machen – und sei es noch so eine fixe Idee.

    Viel Erfolg oder auch Misserfolg und Erfahrungsgewinn.

    Clemens Wudel
    Medienfossil seit 1996
    http://www.officegolf-evets.de
    www-buerogolf-turniere.de

    #40
  2. Hmm, teilweise Zustimmung. Zustimmung: Einfach machen, wenn man keine Erkenntnisse hat (auf Basis der bestmöglichen Annahme). Aber: Lernen, wenn man gemacht hat und Erkenntnisse sammeln konnte. Es geht nicht darum zu ‘bestimmen’ wie der Konsument reagiert, es geht darum zu lernen wie er reagiert und entsprechend zu agieren.

    Gerade im Marketing sollte man kritisch hinterfragen, ob die Kommunikation Relevanz hat (aus Sicht des Konsumenten aber auch aus Sicht gequetschter Marketing-Budgets).

    LG,
    Markus

    #52

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